Maehen

Ökologische Resilienz

Während andere meditieren oder Sport treiben, finden die Mitglieder der Zürcher Sensengruppe Ausgleich in der Natur. Beim rhythmischen Schwingen der Sense lassen sie Büroarbeit und Alltag hinter sich und geniessen die Bewegung an der frischen Luft. Hat man den Bogen erst einmal heraus, gewinnt das Sensen etwas Tänzerisches.

Früher haben die Bauern nach Bedarf kleine Stücke gemäht. Das Gras wurde anschliessend an die Tiere verfüttert. So gab es in einer Wiese praktisch alle Wachstumsstadien gleichzeitig. Auf den frisch geschnittenen, offenen Flächen suchten Vögel wie Grünspecht, Star und Hausrotschwanz nach Futter. Im höheren Gras fanden Bodenbrüter und Heuschrecken Unterschlupf und Nahrung. Heute gibt es in der Landwirtschaft riesige Maschinen, die monotone Futtergraswiesen mähen und das Schnittgut direkt in Siloballen verpacken, mit allem Kleingetier, das sich vorher noch auf der Wiese tummelte.

Ziel der Sensengruppe ist es, Grünflächen im Siedlungsraum schonend zu pflegen, um damit die Biodiversität zu erhalten und zu fördern. Für die Mahd mit der Sense sprechen viele Gründe: Im Gegensatz zu motorisierten Fadenmähern macht das Sensen keinen Lärm, Heuschrecken und andere Wildtiere können rechtzeitig flüchten.

Wobei die Mahd nicht im Vordergrund steht. Das Entdecken von Flora und Fauna, die Geselligkeit und der Austausch bedeuten den meisten genauso viel. Die Sensengruppe möchte Menschen für die Kreisläufe der Natur begeistern. Das Mähen mit der Sense regt dazu an, genauer hinzuschauen. So entdeckt man, dass die Distelfinken die Samen der Wilden Karde über den Winter alle aufgepickt haben und Wespen in umgeknickten Stängeln nisten.

Den vollständigen Artikel der Zeitschrift Pflanzenfreund finden Sie hier -> Neue Presseberichte -> Tanz in der Blumenwiese.

 

Und Sie? Mit welchen gemeinschaftlichen Aktivitäten möchten Sie zur ökologischen Resilienz beitragen? Denn Ihr Engagement stärkt zudem auch Ihre persönliche Resililenz und macht dadurch zufrieden. Schreiben Sie an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Bleiben Sie gesund und bleiben Sie verbunden. 
Ihre Regula Hug 


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